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Frühjahrsputz: Tipps und Kniffe für die Erhaltung Ihrer Schätze im Kleiderschrank

Nicht nur das Haus und unser Körper brauchen Pflege, um lange zu halten und zu strahlen: Auch unsere Kleidung braucht regelmäßige Zuwendung! Hier finden Sie über 20 meiner erprobten Pflegetipps, damit Ihre Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires mit wenig Aufwand nachhaltig gut aussehen.

Copyright: Regina Tremmel

Copyright: Regina Tremmel

Wenn mein Styling Coaching eine Fachmesse wäre, dann gäbe es da diese Experten-Stände:

Ein Stand fürs Styling Coaching

In einem halben Jahr Winter vergessen wir so manche eingemotteten Teile. Ach, das habe ich ja auch noch? Also erst mal alles auspacken und sichten, bevor Sie etwas doppelt anschaffen.

Gezieltes (Online-)Shopping Coaching anstatt Hüttenkoller-Frustkäufe: Via Skype oder Zoom oder anhand von geteilten Fotos können wir zusammen neue mit alten Teilen vergleichen, Farbnuancen abchecken und Kombinationen austesten. So entscheiden wir gemeinsam, was Ihre vorhandene Frühjahrs- oder Sommer-Garderobe wirklich sinnvoll ergänzt.

Ein Stand für die Aufbewahrung

Wussten Sie, dass Motten Luxusliebhaber sind und nur Wolle, Seide oder Fell fressen? So verhindern Sie unangenehme Überraschungen beim nächsten Winteranfang:

  • Omas Tricks funktionieren! Versehen Sie all Ihre Kostbarkeiten im Schrank mit Lavendelsäckchen oder -seifen.
  • Wolle nie getragen in den Winterschlaf schicken, sondern unbedingt vor dem Einmotten waschen!

Ein Stand mit Kleiderbügeln

Meiner Erfahrung nach sind samtig beflockte schmale Kleiderbügel das Sinnvollste für Frauen-Kleiderschränke:

  • Das sieht wunderbar aus: Einheitliche Kleiderbügel geben Ihnen ein optisches Ordnungsgefühl im Gegensatz zu dem Sammelsurium an dicken Holzbügeln, Metall-Reinigungsbügeln, rutschigen Plastikbügeln und bunt bezogenen Oma-Erbstücken aus dem letzten Jahrhundert.
  • Endlich mehr Platz: Sie sparen zwei Drittel Platz im Schrank, so dass nichts mehr übereinander hängen muss.
  • Aufbewahren wie die Designer-Profis: Delikate feminine Materialien wie Seide, Satin, Chiffon, Strick etc. rutschen nie mehr runter und bekommen keine Beulen an den Schultern.
Copyright: Rainer Sturm_pixelio.de

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Ein Stand für die Kleidungs-Pflege

  • Bei allen Flecken außer Deo und Blut empfiehlt sich eine Gallseifen-Behandlung VOR dem Waschgang, sonst waschen Sie die Flecken für immer rein anstatt raus. Mein persönlicher Mutti-Tipp: Blutflecken immer vor dem Waschen mit kaltem Wasser ausreiben.
  • Farb- und Schmutzfang-Tücher in der Waschmaschine helfen extrem gut dabei, das Abfärben von Buntwäsche zu vermeiden.
  • Betten, Kissen und Thermo-Kleidung sollten VOR dem Einlagern in die Waschmaschine, wo sie viel kostensparender und gesünder sauberer und frischer werden als in der Reinigung. Aber bitte nie ohne zwei Tennisbälle (auch im Trockner) denn die verhindern das Verklumpen von Daunen und Vlies. Und Ungeziefer nistet sich ungern in sauberer Wäsche ein.

Ein Stand für Wäschesäckchen

Schaffen Sie die in allen Größen und Formen an, denn sie retten Ihre Garderobe!

  • Wundern Sie sich auch manchmal über Löcher – selbst in neuen T-Shirts? Die kommen oft durch die gemeinsame Wäsche mit Jeansnieten, Perlmuttknöpfen, Reißverschlüssen etc. zustande. Die Reibung durch die Bewegung in der Waschmaschine kann jedes dünne delikate Material beschädigen.
  • Auch alles, was sich beim Schleudern umeinander wickeln könnte wie Gürtel, Bänder, Schluppen, Strumpfhosen, sollte separat in Säckchen.
  • Wussten Sie, dass sich BH-Bügel beim Waschgang rauslösen und Ihre Waschtrommel schrotten können? Also rein in den BH-Beutel damit!
  • Im Sack verpackt gebieten Sie auch dem Sockenschwund Einhalt.

Ein Stand für das Reinigungstuch

Einzeln verpackte Reinigungstücher werden an vielen Orten kostenfrei angeboten, z.B. in der LH-Lounge. Eines davon habe ich immer in meiner Handtasche. Sie sind wirkungsvoll, ziemlich groß und ergiebig und können mehrmals verwendet werden, wenn Sie die Packung wieder gut verschließen. Warum ich die Tücher so liebe? Sie sind meine Allzweckwaffe in der spontanen Fleckenentfernung!

Ein Stand für die Antistatik-Waffe

Erleben Sie das auch, dass Kleidung funkt und unangenehm an Ihnen klebt? Gummisohlen auf Teppichen und Linoleum, Plastikhüllen von der Reinigung oder dem Online-Shop-Paket, Mantel-Synthetik-Futter auf und Strumpfhosen unter Kleidern laden sich elektrisch auf und stecken dann Ihren gesamten Kleiderschrank an. Im Selbstversuch habe ich viele Tipps ausprobiert, MEINE Nummer eins der Soforthilfe ist der Antistatik-Spray von LANITA. (Namensnennung ohne Auftrag und Entgelt)

Ein Stand für Imprägnierspray

Alles, was draußen getragen wird, sollte imprägniert werden:

  • Lederjacken
  • Wollmäntel und Cardigans
  • Trenchcoats
  • Thermo-Sachen
Copyricht: w.r.wagner_pixelio.de

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Ein Stand für Schuhpflege

Leder ist eine Haut und kann genauso austrocknen und rissig werden wie unsere eigene. Meine Erfahrung: Viele meiner Kunden scheuen vor dem Investment in Schuhe zurück, weil sie grundsätzlich teurer als Kleidung sind und ihr Kauf von vielen Frustrationen begleitet ist.

Ich halte das für die falsche Entscheidung, denn fünfzig einfarbige Oberteile verschaffen Ihnen nie neue Trend-Looks, doch interessante Schuhe in sehr unterschiedlichen Stilen, Farben und Oberflächen sehr wohl.

Wer nicht gerne in Schuhe investiert, sollte sie wenigstens pflegen, damit das Invetment zu bewahren. Das geht so:

  • Schuhspanner immer gleich nach dem Ausziehen in den Schuh stecken und mindestens eine halbe Stunde drin lassen, so dass der Schuh sich zurückziehen kann. Das schenkt Ihrer Fußbekleidung viele Jahre Lebensdauer, denn Gehfalten entwickeln sich bereits nach dem ersten Tragen und lassen auch den teuersten Schuh im Nu ganz schön alt aussehen.
  • Schuhcreme ist die Pflegecreme für unsere Fußbekleidung. Wieso machen Sie daraus nicht ein schönes Ritual? Bitte legen Sie einmal pro Quartal eine Putzrunde ein, z.B. während Sie Ihre Lieblingsserie gucken. Dabei merken Sie gar nicht, wie die Zeit vergeht.
  • Alle Schuhe (auch Sneakers!) regelmäßig imprägnieren. Dirtblocker tun nicht nur das, sondern verhindern zusätzlich, dass Schmutz anhaftet.
  • Wenn Sie unlustig oder untalentiert sind, bringen Sie Ihre Schuhe einfach nach sechs Monaten zum Schuster zum Absatzbesohlen, Aufmöbeln und Auffrischen, BEVOR die Substanz angegriffen ist. Das kostet wesentlich weniger als ein neues Paar.

Ein Stand für Handtaschen

Auch die sollten Sie in Profihände geben. Leder-, Schuh- oder Taschen-Geschäfte wissen da guten Rat.

Ich hoffe, ich habe Sie nun angespornt, die Zeit zuhause zu einer produktiven zu machen, und freue mich, wenn ich Sie dabei – auch virtuell – unterstützen darf. Rufen Sie einfach an!

Ihre Jasmin Leheta

Lesen Sie dazu auch:

5 Tipps für eine frische Frühjahrs-Garderobe

Aufräumen, aber wie?

Wie Sie diese herausfordernden Zeiten produktiv nutzen können

Durch die Corona-Krise haben wir Zeit, zu Hause zu sein und wir haben Zeit, Dinge neu zu denken: Jetzt ist die Zeit, sich den Wünschen zu widmen, für wie wir im durchgetakteten Alltag bislang keine Zeit fanden: Dem Wunsch nach einem Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden und nach einem Kleidungsstil, der die Persönlichkeit repräsentiert und uns richtig gut aussehen lässt. Wie ich Ihnen dabei helfen kann, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Viel mehr als sonst halten wir uns gerade an einem Ort auf, den wir normalerweise nur abends oder am Wochenende wahrnehmen: Unsere Wohnung.

Erleben Sie das auch? Die Sonne scheint herein, mir fällt jedes Staubkorn, jede Macke an den Möbeln und Wänden, jede unaufgeräumte oder ungemütliche Ecke, jedes unfertige Zimmer, jedes überflüssige Kleidungsstück und jeder unstrukturierte Schrank auf.

Nicht umsonst waren die Baumärkte im Frühjahr 2020 vor den Ausgangsbeschränkungen so voll wie die Drogeriemärkte, denn die Menschen begannen damit, zu renovieren: Da wurden Zimmer neu gestrichen, Zäune oder Gartenhäuser. Da wurden Schränke aussortiert und die Garderobe überprüft. Schließlich wollen wir die Zeit gut nutzen! In dieser Situation kommen viele Kunden zu mir, um sich ihr individuelles Wohnkonzept erstellen zu lassen oder mit mir ihren Kleidungsstil zu entwickeln. Hier erkläre ich Ihnen, wie ich Sie dabei optimal unterstützen kann.

Möchten Sie diese Zwangspause auch nutzen, um sich in Ihrer Umgebung und mit Ihrem ganz persönlichen Stil so richtig wohlzufühlen? Bei beidem kann ich Sie gerade jetzt wunderbar begleiten!

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Ihr individuelles Wohnraumkonzept:

Schritt 1: In einem Skype- oder Zoom-Gespräch erörtern wir all Ihre Anliegen. Dabei unternehmen wir auch einen virtuellen Rundgang durch Ihr Zuhause, damit ich mir ein Bild von Ihrem Einrichtungsstil machen kann.

Ich lege einen privaten Online-Ordner an, in dem wir Fotos und Dokumente jederzeit und von überall ablegen und einsehen können.

Sie speichern dort Fotos von den betreffenden Räumen und den einzelnen Möbeln. Auch die Grundrisse und alle Maße sind wichtig.

Warum ich so vorgehe? Weil ich versuche, viele von Ihren bestehenden Einrichtungsgegenständen in Ihr Interior-Konzept zu integrieren.

Schritt 2: Ich finde die besten Stilrichtungen für Ihr Zuhause. Diese präsentiere ich Ihnen in einer virtuellen Konferenz. In dieser Besprechung bestimmen wir gemeinsam Ihren Stil und die Farbgebung.

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©Katharina Bock-Schröder

Auf dieser Grundlage konzipiere ich nun Ihr besonderes Interior-Konzept, das Ihren Lebensstil und Ihre Wohnbedürfnisse repräsentiert und Ihre Wünsche an Ihr Zuhause erfüllt.

Mein Konzept beinhaltet: Vorschläge für die Wandgestaltung, Bodenbeläge oder Teppiche, alle Möbel, Lichtkonzept, alle Textilien sowie Dekoration und eventuelle handwerkliche Veränderung Ihrer vorhandenen Gegenstände.

Schritt 3: Bisher habe ich das Konzept vor Ort präsentiert und variiert, doch auch das kann nun virtuell geschehen.

Wenn wir gemeinsam festgelegt haben, was bleiben oder ausgetauscht werden soll, erhalten Sie eine Link-Liste für alle Gegenstände in diesem Konzept.

Diese bestellen Sie in der Reihenfolge der Lieferfristen.

Sobald alles geliefert wurde, gibt es einen Fine-Tuning-Termin, in dem wir noch Deko und Ergänzungsteile bestimmen. Auch das können wir in einem virtuellen Rundgang absolvieren.

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©Katharina Bock-Schröder

Ihr individuelles Styling-Konzept:

Schon lange habe ich mit Kund*innen, die weiter entfernt von München wohnen, ein System etabliert, in dem ich sie auch aus der Ferne konstant begleiten kann:

Schritt 1: Ich lege einen privaten Online-Ordner an, in dem wir Fotos von Ihren Kleidungsstücken und Accessoires von überall ablegen und einsehen können.

Sie speichern dort die Fotos von Ihrem Schrankinhalt.

Da wir Ihr Styling-Konzept bereits kreiert haben, kenne ich Ihre Marken, Farben und Passformen. So kann ich für Sie sicheres und umfangreiches Online-Shopping vorbereiten und alle Ergänzungsteile für Sie heraussuchen. Ich stelle immer wieder fest, dass Sie auf eine ganz andere Art und Weise suchen als ich und deshalb nicht die Kleidungsstücke finden, die ich für Sie aufspüre.

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©Katharina Bock-Schröder

Ich sende Ihnen alle Links in Ihrer Größe zu und Sie können die Sachen bestellen. Sie legen mir dann Fotos, auf denen Sie die neuen Kleidungsstücke tragen, in unseren Ordner zur Begutachtung. Ich gebe Ihnen in einer Mail ausführliches Feedback dazu: Warum das eine eher nicht funktioniert, warum das andere zum Schneider muss, warum das andere perfekt ist. Nur so werden Sie immer wieder erinnert, worauf Sie selbst beim Kauf achten sollten.

Warum die Größen manchmal differieren? Weil jeder Hersteller anders schneidert. Ich als Profi weiß und berücksichtige das.

Sobald die Ausgangsbeschränkungen wegfallen, komme ich (auf Wunsch mit Handschuhen und Mundschutz) zu Ihnen und fotografiere viele neue Styling-Kombinationen. Und wir notieren die Ergänzungsteile, die evtl. noch angeschafft werden sollten. Denn irgendwann werden wir wieder rausgehen! Und die Geschäfte werden Ihre saisonale Ware zu reduzierten Preisen anbieten, um ihre Lager für die Neuware freizumachen. Das ist eine Win-Win-Situation für uns alle: Der stationäre Handel reduziert seine Einbußen, Sie sparen mit System und ich kann meine Beratung für Sie fortführen!

Es hat viele Vorteile, jetzt das Zuhause oder den Kleiderschrank umzugestalten: Ein gemeinsames Projekt in den eigenen vier Wänden beispielsweise festigt den Familienzusammenhalt und verkürzt die Zeit in der Sicherheits-Quarantäne, die sonst unendlich lang scheint. So legen Sie den Fokus auf die Zukunft.

Bleiben Sie gesund!

Ein altes T-Shirt, eine Kittelschürze und eine prickelnde Partnerschaft

Eine typische Szene aus meinem Coaching-Alltag:

Ich sortiere mit einer Kundin ihren Kleiderschrank und ziehe aus einem hohen Stapel ein ausgeblichenes, verfranstes T-Shirt mit Löchern raus. „Das darf wohl gehen“, frage ich meine Kundin. Doch sie greift danach und packt es in eine bereits übervolle Schublade mit den Worten „Das kann ich noch zuhause anziehen!“

Ich zucke innerlich zusammen.

Bei den Menschen, die einem am wichtigsten, liebsten und nächsten sind, nur die schlampigsten, unansehnlichsten, runtergerocktesten Klamotten aufzutragen, während wir uns für wildfremde, die uns egal sein könnten, schick machen…  Was ist das denn für eine Botschaft an unsere Liebsten?

Pink House Slippers

Die junge Textildesignerin und Bloggerin Mareen aus dem Erzgebirge ist eine leidenschaftliche Kittelschürzen-Expertin. In ihrem Blog Ms. Hey schreibt sie über die Hauskleidung unserer Großmütter: „Der Schnitt des Schürzenkleides schmeichelte jeder Figur, das Baumwollmaterial ließ sich angenehm tragen und so war man sogar bei schwerer Arbeit immer „gut angezogen“.“

Dieser Meinung sind wir hierzulande gar nicht. Diese Hauskleidung ist der Inbegriff von unsexy. Vielleicht bin ich nicht vorbelastet, denn weder meine berufstätige Oma noch meine Mutter, die Schauspielerin war, trugen jemals Kittelschürzen, aber leidenschaftlich gerne High Heels.

„In Italien schafften es Frauen dagegen mühelos, der Kittelschürze einen erotischen Touch zu geben“, findet die swp (Südwestpresse) „Klar, nicht jede. Aber etwa Sophia Loren und Gina Lollobridgida. Die beiden bestritten ganze Filme Kittelschürzen tragend und bezirzten damit Männer – weil sie an den eingangs beschriebenen, kritischen Stellen so sehr spannten, „dass die Nähte knirschten“, wie es einmal beschrieben wurde. Auch die rassige Silvana Mangano ging im Film „Bitterer Reis“ so angezogen zur Ernte. Diese Frauen trugen das Stück Stoff als wäre es ein Ballkleid.“

In Sophia Lorens Nachbarschaft bei Rom aufgewachsen, habe ich mir also schon sehr früh für meine Homewear ein attraktives Farb- und Style-Konzept entwickelt, das mich zu 100% repräsentiert, ungeschminkt auch gut aussehen lässt und in meine Räume passt: In meinen langen Kaftanen und Maxikleidern kann ich Sommer wie Winter total bequem, aber angezogen mit meinen Liebsten frühstücken, kuscheln und sogar Gäste empfangen. Und Kleider wie Kaftane dürfen auch als Strand- oder Abendkleidung mit in den Urlaub.

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Gut angezogen, das scheint im TINDER-Zeitalter, wo wir so viel Zeit und Geld in unsere Persönlichkeitsentwicklung investieren, überhaupt kein Wert mehr zu sein. Wir tragen Leggings und Jogginghose nicht nur auf Sofa und Spielplatz, sondern auch am Arbeitsplatz. Doch wenn wir unsere Hauskleidung mit geschlossenen Augen fühlend kaufen würden, würden wir uns nicht für Sweatshirts, sondern für etwas Anziehendes wie Satin, Samt und Seide, Kaschmir, Nicki und Spitze entscheiden.

Die Casualisierung bis hin zur Vernachlässigung ist wohl ein globales Thema, denn selbst der berühmte THE NEW YORKER widmet sich dem Thema Homewear bei Homework humoristisch. Fantastisch finde ich, dass die Kleidung hier ebenso wie bei meinem Styling Coaching den Kompetenzen, Eigenschaften und Zielen angepasst wird.

Denn mein Credo „Präsentiere deine Schokoladenseiten auf dem Silbertablett“ macht es unseren Mitmenschen so viel leichter, sie wertzuschätzen. Und ist das nicht in Ihrem privatesten Umfeld am wichtigsten und erfreulichsten?

Wann darf ich Ihnen auch Ihr kuscheliges Homewear-Konzept erstellen?

Was der Klimawandel mit Ihrem Kleiderschrank und Zwiebeln zu tun hat

Der Klimawandel ist in aller Munde, doch in vielen Kleiderschränken ist er noch nicht angekommen. Da sieht es immer noch so aus, als hätten wir vier Jahreszeiten. In diesem Blogbeitrag nehme ich fünf Arten von Kleidungsstücken kritisch unter meine Allwetterlupe und sage Ihnen, welche Art von Bekleidung Sie wirklich brauchen, um unterschiedlichsten Wetterlagen zu trotzen!

Der Klimawandel schenkt uns Wetterkapriolen: Gehe ich von meiner Heimatstadt München aus, dann haben wir ziemlich oft vier Jahreszeiten in einer Woche oder gar einem Tag: Morgens feuchter Nebel bei vier Grad Celsius, mittags strahlender Sonnenschein bei 20 Grad Celsius, nachmittags Regen und nachts stürmt es dann bei Windstärken wie am Meer. Manchmal kühlt es bis auf den Gefrierpunkt ab. Und am nächsten Tag ist Föhn bei 25 Grad Celsius … und das nicht nur im Juli!

Unsere Kleidung muss nun mal dem Wetter entsprechen, sonst geht es uns nicht gut.

Doch in den Schränken dieser Nation finde ich noch viel zu viele dicke schwere Stricksachen sowie viel zu viele hauchdünne Spaghettiträger-Kleidchen und Sandalen. Und die Kleidungsstücke, die es uns ermöglichen, den Klimawandel mit dem besten Styling und dem größten Wohlfühlfaktor zu gestalten, fehlen.

Um extremen Schwankungen zu trotzen und sich zu jeder Tageszeit wohlzufühlen, funktioniert die Zwiebel-Methode am allerbesten: Mehrere dünne Schichten übereinander!

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Welche Kleidung dem Klima besser trotzt und welche nicht:

Jacken

Immer eine gute Wahl! Sie ermöglichen Ihnen viele verschiedene Looks. Und vieles, was Sie im Sommer nur Outdoor tragen, können Sie im Winter Indoor anziehen: Blazer, Jeansjacken, Lederjacken, Chanel-Jacken, Gehröcke, Cardigans, Strickmäntel. Darum räume ich diese Jacken oft von der Garderobe in den Kleiderschrank. So werden sie weder vergessen noch doppelt gekauft.

Mäntel

Dünne Steppwesten im Beutel, die Sie mit Ihren Trenchcoats oder Übergangsmänteln kombinieren, sind ebenso ein Segen gegen Temperaturschwankungen wie o.g. Jacken. Die sind nicht nur praktisch, sondern geben auch Kleidern eine coole Casual-Note!

Anstatt Dutzende, unterschiedlich dicke Mäntel anzuschaffen, sollte unsere Outdoor-Kleidung aus verschiedenen einzelnen Komponenten bestehen, die wir je nach Wetter variieren können: Hübsch, aber leicht, wind- und wasserdicht, knitterfrei, waschbar…

Pullover

Wenn es draußen kalt ist, ist es drinnen geheizt, also oft sogar wärmer als im Sommer. Wussten Sie, dass Wolle zu kratzen anfängt, wenn es zu warm ist? Besser ist also eine wärmere Jacke als ein dicker Pullover. Die Mode gaukelt uns vor, wir bräuchten sie, aber in der Regel tragen wir Pullover ca. drei mal im Jahr. Lohnt sich diese Anschaffung wirklich?

Strickkleider

Wenn ein Strickkleid nicht wirklich raffiniert geschnitten, hochwertig, ein wenig glänzend oder gemustert und lang genug ist, sieht jede erwachsene Frau darin aus wie ein Kindergartenkind. Am unsinnigsten sind die mit kurzen Ärmeln, denn wenn Ihnen so kalt ist, dass Sie Strick tragen wollen, dann sind nackte Arme sicher nicht hilfreich, oder? Außer mit Blusen lassen sie sich nicht elegant abwandeln. Da Sie viel zu selten Gelegenheit haben, mit einem Strickkleid zu glänzen, können Sie auf diese Anschaffung in Zukunft verzichten.

Gefütterte Stiefel

Wer das ganze Jahr durch Wind und Wetter stapfen oder radeln muss, sollte sich Gummistiefel sowie ein richtig gutes Paar wasser-, wind- und wetterfeste Outdoorstiefel anschaffen. Die guten Schuhe fürs Büro kann man dort parken oder zum Wechseln mitnehmen (ein Trick der Tänzer!). So halten Ihre Schuhe länger und Sie brauchen viel weniger Winterstiefel als Sie denken.

Diese moderne Art sich zu kleiden erfordert eine völlig neue Art des Kleiderschrank- und Kleidungs-Systems, das ich bereits vor Jahren entwickelt habe. Manche Kund*Innen waren anfangs verblüfft, doch der Alltagstest hat sie überzeugt.

Denn mein System sorgt dafür, dass Sie…

  • Ihre Garderobe immer im Blick haben,
  • viel weniger anschaffen müssen, was Ihren Schrank vollstopft, aber selten genutzt wird,
  • sich jeden Tag rasch mit dem realen Wetter – anstatt dem Kalender – kleiden können, ohne ständig das Gefühl zu haben, da fehle noch was,
  • egal, ob zuhause oder auf Reisen, immer das Richtige dabeihaben!

Probieren Sie es doch einfach aus! Sie möchten mein Kleiderschrank-Coaching kennenlernen? Dann rufen Sie mich an oder senden Sie mir eine Nachricht!

Richtig aufbrezeln: Wieso ein Shopping Coaching vor allem beim Dirndl-Kauf sinnvoll ist

Ein Dirndl-Fehlkauf geht – wie bei allen Outfits für besondere Anlässe – richtig ins Geld. Das Gute ist, dass es zu Sommerbeginn eine riesige Auswahl an Trachtenmode gibt – modisch oder traditionell – so dass niemand Farb- oder Stil-Kompromisse bei seinem Wies´n-Outfit eingehen muss. Mit meinen fünf Tipps vermeiden Sie Modesünden beim Wies´n-Styling!

Wenn Sie schon bei Ihrem Alltags-Outfit unsicher sind, was Ihnen steht, kann Sie das vielfältige Trachtenangebot so richtig überfordern. Da ist mein individuelles Styling-Konzept eine große Hilfe. Deshalb buchen mich immer mehr Frauen und Männer im Frühsommer für ein Trachten-Shopping.

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So vermeiden Sie Modesünden beim Wies´n-Styling:

  • Auch wenn Sie in Ihrem Alltag gemütliche Freizeitmode aus elastischer Baumwolle gewöhnt sind – ein Dirndl muss wie eine zweite Haut sitzen und darf weder Falten schlagen noch einquetschen, und schon gar nicht beides gleichzeitig! Also auf keinen Fall eine Nummer größer kaufen, nur damit es sich wie ein T-Shirt anfühlt… Da in jedem guten Dirndl noch ein bisschen Stoff zum Ändern übrig ist, lassen Sie es lieber von einer Schneiderin anpassen.
  • Tragen Sie unbedingt einen Dirndl-BH, u.U. auch gepolstert. Diese Spezial-BHs sind so konstruiert, dass sich Ihre Büste perfekt im Dirndl-Ausschnitt platziert, nicht daneben, nicht darunter.
  • Zu jedem Dirndl und jeder Büste passen bestimmte Dirndlblusen und andere nicht. Die falsche Bluse kann ein teures Dirndl abwerten, die richtige ein günstiges aufwerten. Aber bitte niemals ungestärkt und faltig anziehen!
  • Schürzen müssen 1-2 cm kürzer als Ihr Kleidersaum sein.
  • Es gibt eine breite Palette von möglichen Schuhen, das Material und der Stil Ihres Dirndls bestimmen den Schuh:

    Bei Trachten aus Leinen, Baumwolle oder Leder kommen Schuhe mit Schmuckschnallen und Riemen, stabile, nicht zu flache Ballerinas, Clogs, Haferlschuh oder Schnürstiefel in Frage.

Knöchellange traditionelle Dirndl brauchen ein Gegengewicht am Fuß, sonst stimmen die Proportionen nicht. Insofern muss die Fußbekleidung entsprechend stabil sein: Vom Haferlschuh mit Strümpfen, Schnürpumps im Budapester-Stil, viktorianischen Schnürstiefelchen oder Mary Janes und eleganten Pumps ist alles möglich.

Die neuen knielangen Petticoat-Dirndl brauchen unbedingt einen Absatz, um zu wirken. Sie verstehen sich am besten mit Kitten Heels und Pumps, Peeptoes, T-Straps, aber auch Mary Janes mit Lochmuster-Kniestrümpfen sehen sehr sexy aus.

Flohmarkt-Mini-Dirndl sind nur niedlich bei ganz jungen Mädchen, die Schuhe dazu sollten entsprechend flach sein: Bergstiefel mit Strümpfen, Ballerinas, Chucks, Schnürstiefeletten. Einzige Ausnahme: Coole Vintage-Cowboystiefel – wenn schon verkleidet, dann richtig!

Aber der schwarze flache Hosenschuh – ein No go! Und weiße Stiefel oder gar Flip-Flops oder Sandalen? Geht gar nicht!

Gerade bei Festtags-Kleidung sollte Ihr persönlicher Stil zum Ausdruck kommen!

Wenn Sie beim Kauf einer Tracht besonders sorgfältig auf die für Sie richtigen Farben, Formen, Materialien und Muster achten, dann haben Sie sehr lange etwas von Ihrer Investition. Denn Kleidung, die Ihre Persönlichkeit um Ausdruck bringt, wirkt nie unmodern…

Ihre Lieblings-Trachten können aber auch durch typgerechte Accessoires wie Schürzen, Blusen, Hemden, Strümpfe, Bänder, Tücher oder Schmuck jedes Jahr neu definiert werden – hierbei ist ebenso Fingerspitzengefühl und Stilsicherheit gefragt. Ich unterstütze Sie gerne dabei!

Über wertvolles Kleiden und Einrichten: Ein Erlebnisbericht

Kleidung und Einrichtung – zwei Ausdrucksformen der eigenen Persönlichkeit, die keinerlei Verbindung zu haben scheinen. Auf den ersten Blick…

Für mich jedoch gibt es da viele verbindende Elemente:

  • Ihre Einrichtung sollte sich wie ein wohliges Zuhause anfühlen – und genauso wohl und „zuhause“ sollten Sie sich auch in Ihrer Kleidung fühlen können.
  • Wenn Sie und Ihr Gewand eine harmonische Einheit bilden, ziehen Sie Menschen an, die was mit Ihnen anfangen können. Und das wünschen wir uns doch auch von unseren Gästen in unseren 4 Wänden: Interesse und Harmonie.
  • So manches Kleidungsstück bewahren wir nur deshalb jahrzentelang, ohne es zu tragen, weil jede Faser mit Erlebnissen und Erinnerungen getränkt ist. Auch mit Einrichtungsstücken verbinden wir vielfältigste Emotionen.
  • Möbel- sowie Kleidungsstücke sind eine Investition in uns selbst. Wenn wir uns bei Beidem für etwas besonderes entscheiden, das uns repräsentiert, wirkt das lange zeitlos und aufwertend.
  • Wertvolle Anschaffungen funktionieren auch in Zukunft – denken Sie nur an die Erbstücke, die Sie von Ihren Verwandten bewahren und schätzen. Selbst in einem anderen Kontext oder Raum oder Anstrich besitzen sie noch einen großen Wert. In so vielen Kleiderschränken dieser Nation habe ich mich über werthaltige Erbstücke gefreut und sie gerne in die aktuelle Garderobe integriert.

Bei meinen persönlichen Styling Konzepten habe ich nicht nur Ihre jetzigen, sondern auch Ihre zukünftigen Bedürfnisse im Blick. Das ist bei Ihrer Einrichtung – wo Sie oftmals weit größere Investitionen tätigen als für Ihre Kleidung – umso wichtiger.  Ich achte darauf, dass das Design Ihre Persönlichkeit, Ihren Lebensstil und Ihre familiäre Situation ausdrückt und gleichzeitig bedient.

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Voller Dankbarkeit teile ich mit Ihnen den Erfahrungsbericht von Annegret Kitzmann-Schubert – Beraterin für Ihr Leben und Ihr Geld. Weil Anne sich selbst in Sachen werthaltiges Kleiden und Wohnen neu orientierten wollte, wandte sie sich an mich.

Lesen Sie hier, was unsere Zusammenarbeit seit 2018 für ihren Kleiderschrank und -stil, ihr Auftreten im Beruf und ihr Wohngefühl bewirkt hat.

 

Bei ihrem Goldenen Abend am nächsten Donnerstag, den 25.7.2019, sprechen Anne Kitzmann und ich ab 18:30 Uhr darüber.

Wenn Sie auch ein kleines oder großes Kleidungs- oder Einrichtungs-Anliegen haben, das Sie endlich angehen möchten, melden Sie sich kurzentschlossen bei Anne an.  Oder Sie schildern es mir – ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre Mail.

Ihr Styling Coach Jasmin Leheta

Balsam fürs Ego: So trainieren Sie, sich selbst schön zu finden

Was ist der Unterschied zwischen Models und „normalen“ Menschen? Models finden sich schön! Und selbst wenn sie tagtäglich bei ihren Go-Sees – so nennt man die Vorstellungsgespräche im Model-Business – Ablehnung erfahren, zweifeln sie nie daran, sondern gehen gleich am nächsten Tag wieder auf Castings. Mit diesen elf Tricks boosten Sie Ihr Selbstwertgefühl und fühlen sich wohler – im Job und im Privatleben!

Es gibt viele Methoden auf dem Weg zu mehr Selbstliebe und liebevoller Außenwirkung – bei einigen davon kann ich Sie auf jeden Fall unterstützen. Hier meine elf Schönheits-Geheimnisse:

Charme

Charme macht automatisch attraktiver – egal in welcher körperlichen und emotionalen Form Sie sich gerade befinden!

Lächeln

Und zwar so oft wie möglich – das hält die Mundwinkel oben und wirkt ansteckend.

Aufrechter Gang

Einer geraden Haltung wird mehr Selbstvertrauen, Zuversicht und Kompetenz zugeschrieben. Positiver Nebeneffekt: Sie sehen schlanker aus.

Direkter Blick

Wenn Sie andere Menschen ansehen, „zwingen“ Sie sie auf liebevolle Art und Weise zu einer positiven Reaktion – einem Lächeln, Kompliment oder netten Gespräch. Ich erlebe das täglich im Bus, beim Bäcker, im Café, auf der Straße und natürlich in meinem heißgeliebten Job!

Training

Models, Tänzer, Trainer, Speaker, Influencer, Schauspieler, Sänger… sie alle üben vor dem Spiegel ihre besten Gesichtsausdrücke und Posen. So lernt man, bewusst „schön“ zu gucken und sich anmutig zu bewegen.

Expertise

Lernen Sie von Experten wie Friseuren, Make-up-Artisten, Kosmetikern, Nageldesignern, Fotografen oder Styling Coaches wie mir, wie Sie spielerisch Ihre Schönheit entdecken und zeigen können statt zu resignieren. Experten kennen Kniffe und Tricks, auf die Sie gar nicht kommen!

Schöne Fotos

Die beste Therapie für Menschen, die eher ungnädig und überkritisch mit sich selbst sind, sind so viele schöne Profi-Fotos von sich selbst wie möglich. Gerne empfehle ich Ihnen meine Fotografen-Favoriten. Diese tolle Fotostrecke in BRIGITTE WOMAN erfreut mich noch heute:

Sich in die Öffentlichkeit zu begeben, um die eigene Wirkung zu testen, ist ein lohnenswertes Wagnis. Nicht ohne Grund gibt es so viele Fashionbloggerinnen ohne Idealmaße oder -alter.

Als Styling Coach weiß ich: Viele Menschen fürchten schon, auf der Straße wahrgenommen und kritisch beäugt zu werden – ganz zu schweigen von einer Bewerbungssituation. Doch das dauernde Vorstellungs-Training, das ein Model absolvieren muss, stärkt die Nerven und das Selbstvertrauen und täte vielen von uns auch ganz gut.

Ein Modelwettbewerb

Die Anmeldung bei einem Modelwettbewerb kostet nichts, kann aber viel für Ihr positives Selbstbild tun! Viele Illustrierte oder Mode-Firmen wie z.B. DONNA, ADLER, PETER HAHN etc. veranstalten so etwas.

Und ich kann Ihnen sagen: Unter die Finalistinnen zu kommen, das aufregende Programm mitzuerleben und hinterher schöne Veröffentlichungen von sich zu haben, ist definitiv Balsam für die Seele. Trauen Sie sich!

Anerkennung

Komplimente und positives Feedback ohne Zweifel annehmen zu können, ist eine wertvolle Eigenschaft. Denn wenn Sie glauben, dass andere Sie schön finden, dann glauben Sie auch bald selbst daran.

Kleidung

Viele meiner Kunden bestrafen sich mit Kleidungs-Askese, wenn sie sich zu dick finden. Doch Sie berauben sich wertvoller Lebenszeit und -freude, wenn Sie sich in Sack und Asche vor der Welt verstecken. Tun Sie stattdessen alles, um sich gut zu fühlen – und gutsitzende und anziehende Kleidung ist ein großer Teil davon. Ich helfe Ihnen gerne dabei, Ihre Kurven hübsch zu verpacken und damit Ihre Selbstliebe tagtäglich zu steigern.

Sie sind neugierig? In meinen Styling Coachings verrate ich Ihnen die Tricks und Kniffe der Profis. Schreiben Sie mir, wenn Sie sich für eine Beratung interessieren!