Was der Klimawandel mit Ihrem Kleiderschrank und Zwiebeln zu tun hat

Der Klimawandel ist in aller Munde, doch in vielen Kleiderschränken ist er noch nicht angekommen. Da sieht es immer noch so aus, als hätten wir vier Jahreszeiten. In diesem Blogbeitrag nehme ich fünf Arten von Kleidungsstücken kritisch unter meine Allwetterlupe und sage Ihnen, welche Art von Bekleidung Sie wirklich brauchen, um unterschiedlichsten Wetterlagen zu trotzen!

Der Klimawandel schenkt uns Wetterkapriolen: Gehe ich von meiner Heimatstadt München aus, dann haben wir ziemlich oft vier Jahreszeiten in einer Woche oder gar einem Tag: Morgens feuchter Nebel bei vier Grad Celsius, mittags strahlender Sonnenschein bei 20 Grad Celsius, nachmittags Regen und nachts stürmt es dann bei Windstärken wie am Meer. Manchmal kühlt es bis auf den Gefrierpunkt ab. Und am nächsten Tag ist Föhn bei 25 Grad Celsius … und das nicht nur im Juli!

Unsere Kleidung muss nun mal dem Wetter entsprechen, sonst geht es uns nicht gut.

Doch in den Schränken dieser Nation finde ich noch viel zu viele dicke schwere Stricksachen sowie viel zu viele hauchdünne Spaghettiträger-Kleidchen und Sandalen. Und die Kleidungsstücke, die es uns ermöglichen, den Klimawandel mit dem besten Styling und dem größten Wohlfühlfaktor zu gestalten, fehlen.

Um extremen Schwankungen zu trotzen und sich zu jeder Tageszeit wohlzufühlen, funktioniert die Zwiebel-Methode am allerbesten: Mehrere dünne Schichten übereinander!

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Welche Kleidung dem Klima besser trotzt und welche nicht:

Jacken

Immer eine gute Wahl! Sie ermöglichen Ihnen viele verschiedene Looks. Und vieles, was Sie im Sommer nur Outdoor tragen, können Sie im Winter Indoor anziehen: Blazer, Jeansjacken, Lederjacken, Chanel-Jacken, Gehröcke, Cardigans, Strickmäntel. Darum räume ich diese Jacken oft von der Garderobe in den Kleiderschrank. So werden sie weder vergessen noch doppelt gekauft.

Mäntel

Dünne Steppwesten im Beutel, die Sie mit Ihren Trenchcoats oder Übergangsmänteln kombinieren, sind ebenso ein Segen gegen Temperaturschwankungen wie o.g. Jacken. Die sind nicht nur praktisch, sondern geben auch Kleidern eine coole Casual-Note!

Anstatt Dutzende, unterschiedlich dicke Mäntel anzuschaffen, sollte unsere Outdoor-Kleidung aus verschiedenen einzelnen Komponenten bestehen, die wir je nach Wetter variieren können: Hübsch, aber leicht, wind- und wasserdicht, knitterfrei, waschbar…

Pullover

Wenn es draußen kalt ist, ist es drinnen geheizt, also oft sogar wärmer als im Sommer. Wussten Sie, dass Wolle zu kratzen anfängt, wenn es zu warm ist? Besser ist also eine wärmere Jacke als ein dicker Pullover. Die Mode gaukelt uns vor, wir bräuchten sie, aber in der Regel tragen wir Pullover ca. drei mal im Jahr. Lohnt sich diese Anschaffung wirklich?

Strickkleider

Wenn ein Strickkleid nicht wirklich raffiniert geschnitten, hochwertig, ein wenig glänzend oder gemustert und lang genug ist, sieht jede erwachsene Frau darin aus wie ein Kindergartenkind. Am unsinnigsten sind die mit kurzen Ärmeln, denn wenn Ihnen so kalt ist, dass Sie Strick tragen wollen, dann sind nackte Arme sicher nicht hilfreich, oder? Außer mit Blusen lassen sie sich nicht elegant abwandeln. Da Sie viel zu selten Gelegenheit haben, mit einem Strickkleid zu glänzen, können Sie auf diese Anschaffung in Zukunft verzichten.

Gefütterte Stiefel

Wer das ganze Jahr durch Wind und Wetter stapfen oder radeln muss, sollte sich Gummistiefel sowie ein richtig gutes Paar wasser-, wind- und wetterfeste Outdoorstiefel anschaffen. Die guten Schuhe fürs Büro kann man dort parken oder zum Wechseln mitnehmen (ein Trick der Tänzer!). So halten Ihre Schuhe länger und Sie brauchen viel weniger Winterstiefel als Sie denken.

Diese moderne Art sich zu kleiden erfordert eine völlig neue Art des Kleiderschrank- und Kleidungs-Systems, das ich bereits vor Jahren entwickelt habe. Manche Kund*Innen waren anfangs verblüfft, doch der Alltagstest hat sie überzeugt.

Denn mein System sorgt dafür, dass Sie…

  • Ihre Garderobe immer im Blick haben,
  • viel weniger anschaffen müssen, was Ihren Schrank vollstopft, aber selten genutzt wird,
  • sich jeden Tag rasch mit dem realen Wetter – anstatt dem Kalender – kleiden können, ohne ständig das Gefühl zu haben, da fehle noch was,
  • egal, ob zuhause oder auf Reisen, immer das Richtige dabeihaben!

Probieren Sie es doch einfach aus! Sie möchten mein Kleiderschrank-Coaching kennenlernen? Dann rufen Sie mich an oder senden Sie mir eine Nachricht!

#AUFRÄUMEN… aber wie?

Jeder von uns kennt das…

Schwarze Chaos-Löcher in Wohnraum, Kammer, Keller, Speicher, Garage, um die wir schuldbewusst einen großen Bogen machen… Doch wenn diese Fragen unbeantwortet bleiben, bleibt auch das Chaos unangetastet:

  • Wozu aufräumen? Chaos ist doch kreativ…
  • Womit anfangen?
  • Wie sortieren?
  • Was wird noch gebraucht?
  • Wohin damit?
  • Wie bleibt die schöne Ordnung lange bestehen?

Antworten und wertvolle Experten-Tipps – u.a. von mir – rund um das Thema Ordnung gibt es morgen Abend ab 18:45 Uhr hier: Lotti lädt ein: #Aufräumen

„Es gibt nichts, das hinterher so befreiend ist wie aufzuräumen – und zwar nicht nur den Kleiderschrank, sondern auch dein ganzes Leben.“

Seit 2006 erstelle ich nun individuelle Styling-Konzepte für meine Kunden unter Berücksichtigung ihrer Persönlichkeit, ihrer Stärken und Kompetenzen, ihrer Lebens- und Arbeitssituation sowie Bedürfnisse und Ziele. Mein „Shopping im eigenen Schrank“-Coaching beinhaltet nicht nur mein innovatives Ordnungssystem, sondern auch viele Kombinations-Ideen, um Ihr wertvolle Kapital im Kleiderschrank aus Lieblingsstücken, Schrankleichen und sogar bislang ungetragenen Fehlkäufen noch besser zu nutzen.

Mein #AUFRÄUMEN-Beitrag „Ist dein Kleiderschrank ein Lustobjekt?“ richtet sich darum an alle, die…

  • trotz Unmengen von Klamotten oft denken „Ich hab nichts anzuzieh´n“
  • mit Freude anstatt mit Grauen ihren Schrank öffnen möchten
  • gerne aus weniger im Schrank mehr machen würden
  • vor der Anschaffung eines neuen Kleiderschrankes stehen

In meinem Vortrag schärfe ich durch gezielte Fragen zunächst die Wahrnehmung für den IST-Zustand der Kleideraufbewahrung. Anhand von Praxisbeispielen gebe ich anschließend Tipps für die Aufbewahrungsmöglichkeiten. geeigneten Möbel und deren sinnvolle Aufteilung.

Sehen wir uns morgen im Café LOTTI, Schleißheimer Straße 13, 80333 München, ab 18:45 Uhr? Oder konsultieren Sie mich, falls auch Sie endlich die schwarzen Chaos-Löcher in Ihrem Leben in Angriff nehmen wollen.

Lesen Sie hier mehr zum Thema:

Wie Sie den Kleiderschrank für´s Leben finden

6 Tipps für Ihren Hollywood-Kleiderschrank

Wie Sie den Kleiderschrank fürs Leben finden

Es gibt Anschaffungen, die bereiten einem mehr Kopfzerbrechen als andere. Für jedes Elektrogerät kann man Bewertungen studieren, Kataloge wälzen, Verkäufer befragen. Doch beim Kleiderschrank ist das eine ganz andere Nummer.

Da nicht jeder von uns den Raum für ein Ankleidezimmer besitzt, kommt das Monstrum meist in den privatesten Raum überhaupt – das Schlafzimmer! Und damit muss der Kleiderschrank eigentlich viel mehr erfüllen als nur ein Aufbewahrungsmöbel zu sein:

  1. Er muss nicht nur ein Raumwunder, sondern auch ein Schmuckstück sein.
  2. Auch in seinem Inneren sollte der Kleiderschrank immer eine Augenweide sein. Einheitliche platzsparende Kleiderbügel, transparente Boxen und andere kleine Ordnungshüter helfen dabei.
  3. Eine wirklich praktikable Einteilung verkürzt Ihnen tagtäglich die Anziehzeit – Jede Ordnung braucht ein professionelles Konzept.
  4. Für einen weiteren Umzug sollte der Schrank später mal möglichst ausbaufähig sein.
  5. Er darf die Sinnlichkeit Ihres Liebesraumes nicht zerstören.
  6. Koffer und Kisten obendrauf und Krimskrams untendrunter machen keine Lust auf die Lust.
  7. Der Ganzkörperspiegel sollte innen an den Schranktüren und nicht außen angebracht sein, denn laut Feng Shui wirkt ein Spiegel im Schlafzimmer nicht anregend, sondern aufregend.
  8. Ein Liebesnest braucht ein Gesamtkonzept: Ein Sammelsurium an wild zusammen gewürfelten Funktionsmöbeln verschiedener Stilrichtungen vermittelt bestimmt keine süßen Träume und heißen Fantasien. Und wenn dann noch ein Bügelbrett hinter der Tür lehnt…

Leider wird das alles selten schon bei der Besichtigung der neuen Wohnung oder beim Bau des Hauses berücksichtigt. Darum fängt mein Styling Coaching am liebsten hier an: Egal ob zur Besprechung eines Grundrisses, in einen Rohbau, in eine leere Wohnung oder ein neues Haus – ich komme gerne zu Ihnen, um die perfekte Lösung für die Beherbergung Ihrer textilen Schätze zu definieren. Melden Sie sich rechtzeitig!

Haben Sie noch alle Kleider im Schrank? 6 Tipps für Ihren Hollywood-Kleiderschrank

Ordnung Kleiderschrank

Welche Frau wünscht sich kein Kleider- und Schuhzimmer wie eine Hollywood-Diva? Doch nicht jede von uns hat den Raum, diesen Traum zu realisieren. Aber die Möglichkeit dazu, das garantiere ich, die hat jede von uns! Das perfekte Schranksystem ist nämlich viel simpler als Sie denken.

In meinem Leben habe ich bestimmt schon über 2.500 Kleiderschränke reorganisiert. Danach erreichen mich sehr oft Dankesbriefe und Emails, denn die meisten Frauen und Männer, die ich den vergangenen Jahren bei der Gestaltung ihres Kleiderschranks beraten habe, waren verblüfft über das Potential ihres Möbelstücks. Und darüber, wie einfach es ist, geniale Outfits mit einem bestimmten System zu zaubern!

Den Kleiderschrank richtig einräumen

Hier meine sechs besten Tipps für Ihren Diva-Kleiderschrank, die mehr aus Ihrer Garderobe rausholen:

  1. Transparenz, keine Schiebetüren! Denn immer, wenn Sie einen Teil Ihren Schrankes öffnen, verschwindet dadurch der andere Teil Ihrer Garderobe aus Ihrem Blickfeld. Mit Schiebetüren wird es ungleich mühevoller, Outfits zusammen zu stellen.
  1. Ein gut beleuchteter Ganzkörperspiegel in unmittelbarer Nähe Ihres Schrankes! Nur, wenn Sie sich von oben bis unten betrachten können, sehen Sie, ob ein Outfit funktioniert oder nicht. Selbst ich könnte mich nur mit einem kleinen Badezimmerspiegel nicht perfekt stylen…
  1. Schluss mit dem Bügel-Chaos! Die allseits beliebten, aber rutschigen Holzbügel sind prima für die schweren Anzüge Ihres Mannes. Für zarte Damenkleidung taugen sie aber nicht. Und das unordentliche Sammelsurium aus Geschenken von der Reinigung und Mode-Geschäften, Holzbügeln und Omas behäkelten Überbleibseln aus der Steinzeit schluckt jede Menge Platz im Schrank.Schmale, mit Samt beflockte Kleiderbügel dagegen schaffen ein Drittel, wenn nicht gar die Hälfte mehr Platz im Schrank. Diese „smarthangers“ gibt es überall zu kaufen. Ich empfehle immer, gleich 50er-Packs mit Zubehör im Internet zu bestellen. Allein schon alles auf einer Höhe zu hängen, bringt optische Ruhe und Ordnung.
  1. Hängen, hängen, hängen! Je mehr Stangen Sie haben, desto weniger Fächer und Schubladen brauchen Sie. So vermeiden Sie „Bermuda-Dreiecke“ in der zweiten Reihe und irgendwelchen dunklen Winkeln, in denen Sachen verschwinden und in Vergessenheit geraten. Denn: Alles, was Sie sehen, tragen Sie auch!
  1. Alles, was Sie im Alltag tragen, sollte auf einen Blick zu sehen sein! Bettwäsche, Handtücher, Homewear, abgetragene Kleidung fürs Putzen, Streichen und den Garten, Sport- und Wanderklamotten, Elektrogeräte sowie Ihre Erinnerungsstücke aus der längst vergangenen Studienzeit, letzten Schwangerschaft oder einer anderen Gewichtsklasse haben in Ihrem Schrank absolut nichts verloren.
  1. Wenn es irgendwie möglich ist, lagern Sie all Ihre Schuhe in der Nähe Ihrer Kleidung. Wenn Pumps, Stiefel und Co im Keller, in geschlossenen Schuhschränkchen, die überall in der Wohnung verteilt sind, oder in dunklen Kammern herumlungern, verlieren Sie den Überblick über Ihre Schätze und kaufen Sie meist an Ihrer Garderobe vorbei.

Falls Sie umziehen, umbauen, Ihren Wohnraum erweitern oder nur die Anschaffung eines neuen Kleiderschrankes planen: Ich berate Sie dabei gerne persönlich vor Ort. Und wenn Sie dann wieder einräumen, sorge ich mit meinem Coaching dafür, dass Sie nur noch Lieblingsstücke im Schrank haben!

Ihr Styling-Coach: Mensch oder Maschine?

Sie sind mal wieder kurz vor knapp, stehen vor Ihrem prall gefüllten Kleiderschrank und haben das Gefühl, Sie haben nichts anzuziehen, das sie nicht schon 10.000 Mal anhatten. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Nichts anzuziehen?

Kleiderbuegel by_RainerSturm_pixelio.de

Dieses Phänomen ist oft die Folge von Überforderung durch die grenzenlose Fülle der Möglichkeiten oder aber ein Mangel an Inspiration für neue Kombinationen.

Manchmal ernte ich ein Kopfschütteln, wenn ich meinen Beruf nenne. Doch dass eine Assistenz für die Garderobe für viele Menschen eine Erleichterung sein könnte, das beweisen die zahlreichen neuen Angebote für Internet und Mobiltelefon: Style Coaches, virtuelle Stilberater und Kleiderschrank Apps poppen fast täglich neu auf.

Aus vielen Jahren Erfahrung habe ich ihnen die sieben Top-Gründe zusammengestellt, warum ein persönliches Coaching niemals durch eine App zu ersetzen ist:

  1. Ein Coach sieht die Person, nicht die Garderobe. Die Kleidung ist ein Mittel zum Zweck, um sich auszudrücken. Nichts kann das persönliche Coaching-Gespräch ersetzen, das zu einem individuellen Styling Konzept führt.
  2. Die App „sieht“ vielleicht Ihren Schrank, aber nicht Sie! Das Kombinieren ist ja nur ein kleiner Teil des Coachings. In erster Linie geht es darum, Sie authentischer wirken zu lassen. Das geht manchmal nicht in Ihren „alten“ Sachen. Wenn Sie Ihre Kleidung also in einer App katalogisieren, spiegelt der Kleiderbestand immer noch Ihr altes ICH wider. Ihr wahres ICH braucht aber vielleicht ganz andere Kleider?
  3. Überlegen Sie, wieviel Zeit Sie damit zubringen, Fotos von jedem Stück in Ihrem Schrank zu machen und in die App zu laden! Ein persönliches Kleiderschrank-Coaching dauert zwischen ein und vier Stunden und wirkt durch die persönliche, auf die jeweiligen Bedürfnisse der Person abgestimmte Kommunikation viel nachhaltiger.
  4. Wenn ich zu Ihnen nach Hause komme, betrachte ich nicht nur Ihre Kleidung, sondern auch Ihre Lebenssituation. Wie leben Sie? Wo liegen Ihre Leidenschaften, Hobbies, Lebens-Prioritäten? Welche ungeahnten Talente sollte Ihre Umwelt unbedingt von Ihnen erfahren, die Sie bisher im Verborgenen Ihrer vier Wände praktizieren? Diese Sinneswahrnehmung kann eine App niemals ersetzen…
  5. Eine App fühlt nicht die Struktur Ihrer Haare, hört nicht den Klang ihrer Stimme, riecht nicht Ihr Lieblingsparfum und kann nicht den Ton ihrer Hautfarbe in den verschiedenen Lichtsituationen erfassen. Das kann nur ein Mensch.
  6. Eine App ist und bleibt eine Kompromisslösung in Form einer Software für alle. Ein Mensch ist jedoch etwas ganz besonderes und lebt durch die Kreativität und die Dynamik eines Gesprächs auf. Ich erlebe immer wieder, dass die Menschen extrem motiviert für verschiedene Ihrer Ziele aus meinem Styling Coaching gegangen sind.
  7. Apps haben keinen Humor. Mir ist auf jeden Fall noch keine begegnet. Und Ihnen?
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