Das gefährlichste Wort beim Klamotten-Shopping: SALE

So manche(r) kann beim „Sale“ einfach nicht nein sagen: Rabatte haben eine beinahe drogenartige Wirkung und erweisen sich oft als ruinös. Deshalb finden Sie hier meine Tipps, wie Sie den Schlussverkauf, Rabatte und Sonderangebote zu Ihrem Vorteil nutzen können.

„Ich habe sooo viel gespart!“ das sagen viele nach einem Schnäppchenjäger-Ausflug und packen Jacken, Hosen und Accessoires auf dem Wohnzimmertisch aus. Doch ist jedes Schnäppchen auch wirklich eine lohnende Anschaffung? Die Bloggerin und Finanzexpertin Annegret Kitzmann-Schubert schreibt dazu:

„Für viele ist Shoppen die Freizeitbeschäftigung Nummer eins geworden. Gekauft wird, obwohl jede zweite Frau nach eigener Einschätzung zu viele Paare Schuhe und zu viele Taschen und Accessoires besitzt. Wir lassen uns bereitwillig von Sonderangeboten und Schnäppchen zum Shoppen verführen, weil es vermeintlich kurzfristig glücklich macht.“

Die Versuchung lauert überall

Nur noch zwei Tage gilt dieses Supersonderangebot! Kauf drei, zahl eines! Nur noch ein Stück verfügbar! All diese Sätze auf den Schildern am virtuellen oder echten Wühltisch überlisten unser Gehirn, das normalerweise seine Kaufentscheidungen auf andere Weise fällt: „Du fragst dich zunächst vielleicht, ob dir das neue Kleid wirklich gefällt, die Passform stimmt und wozu es passen könnte. Du überlegst, ob du so eines nicht vielleicht schon hast und ob das Preis-Leistungsverhältnis angemessen ist. Doch wenn der Schnäppchenwahn zuschlägt, stellen wir alle diese Überlegungen hintenan. Es zählt dann nur noch die vermeintliche Belohnung durch den gesparten Betrag oder das letzte noch ergatterte Exemplar,“ schreibt Annegret Kitzmann-Schubert weiter.

Regel Nummer eins bei allen Abverkaufsaktionen, Wühltischen und Sonderrabatten:

Der günstige Preis darf nie das einzige Argument für eine Anschaffung sein!

Kaufen Sie das Kleidungsstück nur, wenn es zu Ihrem Kleidungsstil passt!

Lassen Sie sich Ihr persönliches Styling Konzept von mir erstellen. Mit diesem Konzept vermeiden Sie in Zukunft sinnlose, frustrierende und kostenintensive Impuls- und Fehlkäufe – egal zu welchem Preis.  

Regel Nummer zwei: Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Outfits. Mein Kleiderschrank-System hilft Ihrem Gedächtnis. Fotografieren Sie Ihren Schrankinhalt und checken Sie beim Shopping ab, ob es darin nicht schon zig ähnliche wie das begehrte neue Teil gibt. Oder ob es komplett von Ihrem Farbkonzept abweicht.

Regel Nummer drei: Kaufen Sie immer dazu anstatt an Ihrem Bestand vorbei. Wenn ein hübsches Stück zu mindestens drei Sachen aus Ihrem Schrank passt, darf es mit. Sonst machen Sie mit einem einzigen Schnäppchen ein Fass an Nachfolgekosten auf, oder es bleibt ungetragen liegen.

Regel Nummer vier: Fragen Sie sich bei jedem attraktiven Teil, wo und wie oft sie es einsetzen werden. „Die teuerste Kleidung ist die, die nicht oder nur ein paar Mal getragen wird – egal, wieviel sie gekostet hat,“ sage ich immer.

Lesen Sie dazu auch: Der ROI von Kleidung: Über die Ökonomie von Qualität

Regel Nummer fünf: Egal, ob es ein Designerteil ist, das Sie sich sonst nie leisten würden, oder ein No-Name-Kleid: Es muss sitzen! Nur, wenn es Ihren Schrank vielfach ergänzt und die Schneider-Kosten für das eventuelle Anpassen von Ärmeln, Rocklänge etc. im Verhältnis dazu stehen, sollten Sie zuschlagen.

Bei der klugen Schnäppchenjagd bin ich sowohl zum Saisonstart, in der Mid-Season als auch zu Schlussverkaufszeiten gerne an Ihrer Seite.

Die Zeit ist günstig:

Von der Frühjahrsware ist aufgrund des Lockdowns noch jede Menge da und der Einzelhandel lockt mit Rabatten, um seine Lager für die Sommerware frei zu machen… Einfach Shoppingtermin live oder online vereinbaren!  

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